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CFP und CFEP - zwei der höchsten Standards zum Nutzen der Kunden

Welches sind die Beratungsgrundsätze der Certified Financial Planner und Certified Foundation and Estate Planner?

Finanzplanung ist Lebensplanung – da geht es nicht um schnelle Antworten oder oberflächliche Analysen. Es geht um Sie und Ihr Vermögen!
Financial Planner und Estate Planner, die durch das Financial Planning Standards Board Deutschland e.V. zertifiziert wurden, haben nicht nur ihre Qualifikation nachgewiesen und bilden sich kontinuierlich fort, sondern sie nutzen in ihrer Beratung auch einen systematischen Prozess mit klaren Grundsätzen.

Diese Grundsätze ordnungsmäßiger Finanzplanung (GoF) schaffen Sicherheit für Sie als Kunde, um Ihren finanziellen Zielen einen großen Schritt näher kommen. Achten Sie bei der Beratung auf diese sieben Gebote, sie machen den Unterschied:
Vollständigkeit
bedeutet, alle Kundendaten zweckadäquat zu erfassen, zu analysieren und zu planen. Dieses beinhaltet alle Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten, Einnahmen und Ausgaben, die Erfassung notwendiger persönlicher Informationen und die Abbildung des persönlichen Zielsystems des Kunden.
Vernetzung
bedeutet, alle Wirkungen und Wechselwirkungen der einzelnen Daten in Bezug auf Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten, Einnahmen und Ausgaben unter Einschluss persönlicher, rechtlicher, steuerlicher und volkswirtschaftlicher Faktoren zu berücksichtigen.
Individualität
bedeutet, den jeweiligen Kunden mit seiner Person, seinem familiären und beruflichen Umfeld, seinen Zielen und Bedürfnissen in den Mittelpunkt der Finanzplanung zu stellen und keine Verallgemeinerungen zu diesen Punkten vorzunehmen.
Richtigkeit
bedeutet, die Finanzplanung im Grundsatz fehlerfrei, nach dem jeweils aktuellen Gesetzgebungsstand und nach anerkannten Methoden der Finanzplanung durchzuführen. Planungen können per se nicht sicher, sondern nur plausibel sein und allgemein anerkannten Verfahren der Planungsrechnung entsprechen.
Verständlichkeit
bedeutet, dass die Finanzplanung einschließlich ihrer Ergebnisse so zu präsentieren ist, dass der Kunde sie versteht und nachvollziehen kann sowie seine im Rahmen des Auftrags gestellten Fragen beantwortet erhält.
Dokumentationspflicht
bedeutet, dass die Finanzplanung einschließlich ihrer Prämissen und Ergebnisse in schriftlicher oder anderer geeigneter Form dem Kunden zur Verfügung zu stellen ist.
Einhaltung der Berufsgrundsätze
bedeutet, dass ein Financial Planner die für ihn geltenden Berufsgrundsätze - Integrität, Vertraulichkeit, Objektivität, Neutralität, Kompetenz und Professionalität - beachten muss.