Digitaler Presseworkshop der FPSB Deutschland Initiative Frauen*Finanzplanung: Unternehmerinnen berichten: So gelingt die (weibliche) Unternehmensnachfolge

Viele Unternehmen scheitern nachweislich beim Übergang von einer Generation in die nächste – Eine gute und professionelle Vorbereitung kann das verhindern – Zertifizierte Finanzplanungs-Expertinnen und Unternehmerinnen erläutern beim digitalen Presseworkshop des FPSB Deutschland aus theoretischer und praktischer Sicht, wie eine Unternehmensübergabe reibungslos funktionieren kann 

„Laut der Deutschen Gesellschaft für Mittelstandsberatung klappt die Unternehmensnachfolge auf die erste Generation nur in 30 Prozent der Fälle“, berichtet CFP®- und CFEP®- Professional Claudia Rankers, Inhaberin des Rankers Family Office. „In der zweiten Generation funktioniert die Übergabe sogar nur zu 30 Prozent, in die dritte Generation zu zehn Prozent und in die vierte Generation nur noch zu fünf Prozent. Diese Erfolgsquoten beim Generationenwechsel gilt es zu erhöhen.“ Warum Firmen gerade beim Übergang von einer Generation zur nächsten scheitern, das hat eine ganze Reihe von Ursachen. Welche das sind und wie diese Hürden umgangen werden können, das diskutierten im Rahmen des von der Initiative “Frauen*Finanzplanung” des FPSB Deutschland veranstalteten digitalen Presse-Workshops erfahrene Finanz- und Nachfolgeplanerinnen des FPSB Deutschland, CFP®- und CFEP®- Professionals, mit renommierten Unternehmerinnen.

Digitaler Presse-Workshop der FPSB Deutschland Initiative Frauen*Finanzplanung:  Plötzliche oder geplante Unternehmensnachfolge: Wie Netzwerke und Kommunikation helfen

Veraltete Rollenbilder, zu späte Vorbereitung und kaum Planung: Beim Thema Unternehmensnachfolge bestehen gerade für Frauen viele Hürden und Fallstricke – Finanzplanungs-Expertinnen und Unternehmerinnen diskutierten beim digitalen Presseworkshop des FPSB Deutschland, warum gerade Kommunikation und Netzwerke im Übergabeprozess so wichtig sind 

Rund 40.000 Unternehmen werden Schätzungen zufolge pro Jahr in Deutschland an die nächste Generation übergeben. Doch nur ein Bruchteil davon dürfte vollkommen planmäßig und ohne Komplikationen über die Bühne gehen. Im Rahmen eines digitalen Presse-Workshops, veranstaltet von der Initiative “Frauen*Finanzplanung” des FPSB Deutschland, diskutierten erfahrene Finanz- und Nachfolgeplanerinnen des FPSB Deutschland mit renommierten Unternehmerinnen über persönliche Erfahrungen, Herausforderungen und Erfolgsfaktoren bei der Unternehmensnachfolge, insbesondere von Frauen – und was andere daraus lernen können.

Der von Svenja Lassen, Journalistin und Gründerin des Female Investors Network (FIN), moderierte Presse-Workshop, der bereits zum fünften Mal stattfand und auf große Resonanz stieß, stand in diesem Jahr unter dem Motto: „Next Generation – Von Stolpersteinen zu Erfolgsgeschichten: Exklusive Insights zur Unternehmensnachfolge von Frauen“. Und so berichteten sowohl Larissa Zeichhardt, Geschäftsführerin der LAT-Gruppe, als auch Dr. Alexandra Kohlmann, Geschäftsführerin der ROWE Mineralölwerke GMBH, sehr anschaulich, wie sie größtenteils ungeplant plötzlich Verantwortung für die Firma übernehmen und in die Fußstapfen ihrer Väter treten mussten.

Latente Steuerlast: Ein oft übersehener Aspekt in der Nachfolgeplanung

Ob bei Kapitalanlagen oder Kapitalgesellschaften: Bei der Nachfolgeplanung wird bisweilen das Risiko einer unerwarteten Doppelbelastung im Erbfall übersehen – Ein konkreter Fall zeigt: Wer zu spät plant, riskiert eine doppelte Steuerbelastung für die Erben. Was kann eine Strategie mit Wertpapieren im Privatvermögen sein, um gestalterisch die Erbschaft-/Schenkungsteuer zu reduzieren?

Bei der Nachfolgeplanung von Kapitalanlagen im Privatvermögen und im Kontext von Kapitalgesellschaften wird oft ein wichtiger Punkt nicht ausreichend berücksichtigt: die latente Steuerlast. Das gilt insbesondere bei Kapitalgesellschaften oder Kapitalanlagen im Zusammenhang mit verschiedenen Steuerarten. Gerade im Erbfall kann es zu unerwarteten und hohen Steuerbelastungen kommen, die den Übergang von Vermögenswerten erheblich erschweren.

Als latente Steuerlast bezeichnet man in diesem Zusammenhang in der Regel Steuern, die theoretisch auf stillen Reserven bei Kapitalvermögen oder bei Kapitalgesellschaften ruhen, jedoch erst im Zeitpunkt der Realisierung (zum Beispiel bei Verkauf) fällig werden. „Das Thema latente Steuerlast erhält zusätzliche Brisanz, weil eine Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts unter anderem zu diesem Themenkomplex in 2026 erwartet wird“, informiert Maximilian Kleyboldt, CFP®, Vorstand des Financial Planning Standards Board Deutschland e.V. (FPSB Deutschland). Der Experte empfiehlt, sich frühzeitig mit diesem Thema auseinanderzusetzen, um böse Überraschungen zu vermeiden: „Wer rechtzeitig die richtigen Schritte einleitet, kann nicht nur die Steuerlast optimieren, sondern auch eine reibungslose Übergabe des Unternehmens oder der Kapitalanlagen sicherstellen.“

FPSB Deutschland gewinnt Sparkassen-Finanzgruppe® als neuen Ausbildungsträger für Generationenmanagement und Estate Planning

Qualifizierungsprogramm Generationenberatung / Estate Planning der Hochschule für Finanzwirtschaft & Management beim FPSB Deutschland als Vorbereitung auf die Zertifizierung zum CGA® CERTIFIED GENERATIONS ADVISOR und CFEP® CERTIFIED FOUNDATION AND ESTATE PLANNER zur Akkreditierung angemeldet 

Das Financial Planning Standards Board Deutschland e.V. (FPSB Deutschland) hat bereits drei Ausbildungsträger im Bereich Generationenmanagement und Estate Planning akkreditiert. Nun kommt mit der Hochschule für Finanzwirtschaft & Management GmbH (HFM) und den regionalen Sparkassenakademien (Sparkassen-Finanzgruppe®) ein weiterer hochrangiger Partner hinzu. Die HFM hat den Antrag auf Akkreditierung des zweistufigen Weiterbildungsstudiengangs mit den Abschlüssen „Generationenberater (HFM) / Estate Planner (HFM)“ zur Vorbereitung auf die Zertifizierung zum CGA® CERTIFIED GENERATIONS ADVISOR und zum CERTIFIED FOUNDATION AND ESTATE PLANNER gestellt. Seit dem 15. August 2025 läuft offiziell der Akkreditierungsprozess.

„Wir freuen uns, dass die HFM durch die Akkreditierung des Studiengangs signalisiert, dass sich die Investition in die Ausbildung der Berater langfristig lohnt und der Fokus auf anerkannte, branchenweite Zertifizierungen das richtige Qualitätssignal ist“, sagt Professor Dr. Rolf Tilmes, Vorstandsvorsitzender des FPSB Deutschland. „Gerade in alternden Gesellschaften wie Deutschland sind Fragen des Vermögensübergangs auf die nächste Generation für viele Kundinnen und Kunden von großer Bedeutung. Hier geben Generationenberater und Estate Planner mit den Gütesiegeln des FPSB Deutschland Orientierung und Sicherheit in der Beratung.“

Europaweite Studie zeigt: Nur die wenigsten Europäer fühlen sich finanziell gesund aufgestellt

Der Großteil der Europäer sind mit ihrer finanziellen Situation unzufrieden – Studie des Dachverbandes der Finanzplaner EFPA offenbart große finanzielle Wissenslücken und eine insgesamt sehr risikoarme Geldanlage

Um die finanzielle Gesundheit der Europäer ist es nicht gut bestellt. Laut einer aktuellen, europaweit durchgeführten quantitativen Forschungsstudie fühlen sich lediglich 15 Prozent der Verbraucher finanziell so frei, um das Leben voll zu genießen, und nur 20 Prozent sind der Ansicht, dass ihre finanziellen Mittel ausreichen, um sich ihre persönlichen Träume zu erfüllen. Die Studie wurde von der European Financial Planning Association (EFPA) erstellt, dem europäischen Dachverband der Finanzplaner, der hierzulande durch den FPSB Deutschland vertreten wird.

Laut der umfangreichen Untersuchung, die die Finanzgewohnheiten von mehr als 14.000 Bürgern aus zwölf europäischen Ländern analysiert, bewerten neun von zehn Europäer ihre finanzielle Gesundheit als kritisch. Immerhin gehört Deutschland zusammen mit Polen und Großbritannien zu den Ländern, in denen die Befragten ihre finanziellen Bedingungen noch am besten einschätzen.

Zum World Financial Planning Day am 8. Oktober: Die größten Fehler beim Vermögensaufbau – und wie man sie mit Finanzplanung vermeidet

Es gibt eine Reihe von Verhaltensweisen, die dazu führen, dass Anleger es nicht schaffen, sich gezielt ein Vermögen aufzubauen – Eine professionelle Finanzplanung und eine gute finanzielle Allgemeinbildung können helfen, diese Fehler zu vermeiden – Der FPSB Deutschland nutzt den Finanzplanungstag, um wichtige Impulse rund um das Thema Ruhestandsplanung zu geben

Laut einer Umfrage des FPSB Ltd. hilft 79 Prozent der Verbraucher die Finanzplanung, ihre Lebensträume zu verwirklichen. Gleichzeitig aber zeigen Untersuchungen, dass Privatanleger im Durchschnitt schlechter abschneiden als der Markt. Dass dem so ist, hat viele Ursachen, die eng mit den Verhaltensweisen von Anlegern zusammenhängen. „Dazu zählen Selbstüberschätzung, der Glaube, den richtigen Ein- und Ausstiegszeitpunkt finden zu können, zu häufiges Handeln, sich von Emotionen leiten zu lassen oder zu teure Produkte zu wählen“, sagt Professor Rolf Tilmes, Vorstandsvorsitzender des Financial Planning Standards Board Deutschland (FPSB Deutschland). „Auch stellen wir immer wieder fest, dass es an finanzieller Allgemeinbildung mangelt und kaum ein Anleger einen langfristigen Plan bei der Geldanlage verfolgt.“

FPSB Deutschland zum World Financial Planning Day am 8. Oktober 2025: Wie Finanzplanung mehr finanzielle Sicherheit für eine bessere Zukunft verleiht

Zum neunten Mal nimmt der FPSB Deutschland am weltweiten Finanzplanungstag teil – Im Mittelpunkt steht die Idee, Menschen den Mehrwert einer professionellen Finanzplanung aufzuzeigen – Begleitet wird der Tag von Aktionen und Webinaren, die wichtige Impulse und Informationen rund um das Thema Ruhestandsplanung bieten

Frankfurt/Main, 24. September 2025 – Weltweit leiden Haushalte unter den Auswirkungen der Inflation, steigender Verschuldung sowie massiver politischer und geopolitischer Unsicherheiten. Umso wichtiger ist für die Menschen, Wissenslücken im Bereich der finanziellen Allgemeinbildung zu schließen und die Kontrolle über ihre Finanzen zu erlangen, um für einen finanziell sorgenfreien Ruhestand gewappnet zu sein. Aus diesem Grund nimmt der Financial Planning Standards Board Deutschland e.V. (FPSB Deutschland) auch in diesem Jahr wieder am Weltfinanzplanungstag (WFPD) teil. Dieser wird vom FPSB Ltd., dem internationalen Dachverband der CERTIFIED FINANCIAL PLANNER®, zu dem auch der FPSB Deutschland gehört, organisiert. Er findet am Mittwoch, den 8. Oktober im Rahmen der World Investor Week der Internationalen Organisation der Wertpapieraufsichtsbehörden (IOSCO) statt.

 

Das Problem der Wiederanlage – und welche Lösungswege es für Anleger gibt

Es gibt viele Kapitalanlagen, die zu einem bestimmten Zeitpunkt fällig werden – Doch meist bekommen Anleger dann nicht mehr die gleiche Verzinsung wie bei der ursprünglichen Investition – Wie man das Wiederanlagerisiko vermeidet

 Über vier Prozent Zinsen gab es bei Festgeld Anfang vergangenen Jahres. Das dürfte vor allem für sicherheitsbewusste Anleger recht attraktiv gewesen sein. Doch inzwischen ist der Festgeldzins – aufgrund der Leitzinssenkungen der Europäischen Zentralbank (EZB) – in der Spitze auf rund 2,5 Prozent zurückgegangen. Wer also im vergangenen Jahr einen größeren Betrag in Festgeld investiert hatte, bekommt heute man nicht mehr den gleichen Zinssatz wie damals – und hat damit das Problem der Wiederanlage.

Dieses Wiederanlagerisiko betrifft aber nicht nur Festgeldanlagen. Auch bei festverzinslichen Wertpapieren kann es auftreten. Denn auch sie werden irgendwann fällig. Und schließlich gilt das auch für abgeschlossene Versicherungen. Im vergangenen Jahr zum Beispiel waren es fast 102 Milliarden Euro, die allein deutsche Lebensversicherer an ihre Kunden ausgezahlt haben. Das geht aus den Zahlen des Gesamtverbandes der Versicherer hervor.

Betriebliche Altersvorsorge effektiv nutzen

Im Rentenalter droht vielen Bundesbürgern eine Versorgungslücke – Der Ausbau der privaten, aber auch der betrieblichen Altersvorsorge ist deshalb unumgänglich – Was Arbeitnehmer dabei beachten soll

Immer mehr Menschen hierzulande zweifeln an ihrer finanziellen Sicherheit im Ruhestand. Laut einer aktuellen, repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey im Auftrag der Debeka vertrauen lediglich 14 Prozent der befragten Bundesbürger auf eine auskömmliche gesetzliche Rente. Noch skeptischer sind die Jüngeren. Bei den 18- bis 29-Jährigen sind es sogar weniger als acht Prozent.

Die Sorge um eine drohende Rentenlücke ist somit präsent wie nie. Gleichzeitig sinkt das Vertrauen in die gesetzliche Rente als erste wichtige Säule der Altersvorsorge. „Dabei übersehen leider viele Deutsche, dass es neben der privaten Vorsorge noch einen weiteren Baustein für die Altersvorsorge gibt, die durchaus einen effektiven Beitrag zur finanziellen Sicherheit im Alter leisten kann“, sagt Professor Dr. Rolf Tilmes, Vorstandsvorsitzender des Financial Planning Standards Board Deutschland e.V. (FPSB Deutschland): „Die betriebliche Altersvorsorge, kurz bAV.“

FPSB Deutschland weiter auf Wachstumskurs: 69 Finanzplanerinnen und Finanzplaner erhalten begehrte Zertifizierungen

Zahl der in Deutschland zertifizierten Finanzplaner wächst beständig – Als Zertifizierungsorganisation vergibt der FPSB Deutschland international etablierte Zertifikate – Gütezeichen für Exzellenz in der privaten Finanzplanung 

Ob aus Sparkasse, Volksbank, privater Bank, Finanzdienstleistungsgesellschaft, Family Office oder Vermögensverwaltung: Erneut haben sich viele Frauen und Männer hierzulande dazu entschlossen, eine weitere Stufe in ihrer beruflichen Qualifikation zu nehmen: eine Zertifizierung durch das Financial Planning Standards Board Deutschland e.V. (FPSB Deutschland). Im Rahmen einer Feierstunde in Frankfurt hat der FPSB Deutschland am Freitag insgesamt 128 neue Zertifizierungen vergeben.

Die CERTIFIED FINANCIAL PLANNER®-Zertifizierung wurde 48mal verliehen, die Zertifizierung zum CERTIFIED FOUNDATION AND ESTATE PLANNER achtmal sowie die zum EFPA European Financial Advisor® EFA sogar 45mal. Hinzu kommen sechs Zertifizierungen zum CGA® CERTIFIED GENERATIONS ADVISOR, dem Gütesiegel im Generationenmanagement, das die erste Stufe zur Zertifizierung zum CFEP®-Professional ist. Außerdem gab es 21 neue DIN-Zertifikate über die Austrian Standards Plus GmbH.

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