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Aktuelle Pressemitteilungen

 

 

Hier finden Sie die Pressemitteilungen des Financial Planning Standards Board Deutschland e.V.:

Warum Anleger von Bitcoin & Co. die Finger lassen sollten

Kaum etwas faszinierte die Anleger im vergangenen Jahr so sehr wie der Bitcoin. Ende 2017 war der Preis für die bekannteste Kryptowährung Richtung 20.000 Dollar geklettert – gegenüber dem Jahresanfang war das ein Anstieg um etwa das 17fache. Und viele Marktbeobachter erwarteten da sogar noch viel höhere Kurse. Doch wer zu diesem Zeitpunkt einstieg, für den gab es ein böses Erwachen. Seitdem nämlich hat sich die Notierung mehr als Zweidrittel reduziert. „In der Tat ist der Bitcoin ein gutes Beispiel dafür, warum es ein großer Fehler ist, wenn Anleger kurzfristigen Modethemen oder Marktrends hinterherlaufen“, urteilt Professor Dr. Rolf Tilmes, Vorstandsvorsitzender des Financial Planning Standards Board Deutschland (FPSB Deutschland). „Wer Geld langfristig sparen will, der muss ganz anders an das Thema Geldanlage herangehen.“ Dazu braucht es zuallererst eine klare Formulierung der Anlageziele und der Risikoeinstellung eines Anlegers sowie eine ganzheitliche Betrachtung der Vermögenssituation. Dabei und bei der Zusammenstellung eines individuell passenden und langfristig ausgerichteten Portfolios sollten sich Anleger Unterstützung von Investment-Experten wie den vom FPSB Deutschland zertifizierten CERTIFIED FINANCIAL PLANER®-Professionals oder EFA European Financial Advisor® holen. So können sie es vermeiden, auf kurzfristige Markttrends hereinzufallen, die am Ende viel Geld kosten.

 

 

Was Gesundheitsminister Spahn beim Thema Pflege verschweigt - FPSB-Berechnungen zeigen: Hohe Sparleistungen sind erforderlich, damit bei der Pflege keine Versorgungslücke entsteht

Mehr Ausbildungsplätze, Pflegekräfte aus dem Ausland und eine bessere Bezahlung – an Vorschlägen vom neuen Bundesgesundheitsminister Jens Spahn mangelt es beim Thema Pflege nicht. Doch ob diese Schritte wirklich den Pflegenotstand nachhaltig deutlich lindern können, bezweifelt Professort Dr. Rolf Tilmes, Vorstandsvorsitzender des Financial Planning Standards Board Deutschland (FPSB Deutschland). „Pflege kostet vor allem Geld. Mir fehlt bei den ganzen vollmundigen Versprechungen der Politik die Aufklärung und Information, was ein Pflegefall in der Familie finanziell wirklich bedeuten kann.“ Tilmes rät dazu, das Pflegerisiko frühzeitig in der individuellen Finanzplanung zu berücksichtigen. Wichtige Unterstützung leisten hier qualifizierte Fachleute, wie die vom FPSB Deutschland zertifizierten CERTIFIED FINANCIAL PLANNER®-Professionals oder EFA European Financial Advisor®. Sie helfen, die finanzielle Vorsorge für alle Eventualitäten aufzustellen.

 

 

FPSB Europe treibt Anlegerschutz und Finanzbildung in Europa voran

Vorstellung eines wegweisenden Positionspapiers bei der Better-Finance-Konferenz am 3. Juli in Brüssel:

Der FPSB Europe, der Zusammenschluss der europäischen FPSB Organisationen verschiedener Länder zu der auch der FPSB Deutschland gehört, hat in den vergangenen Monaten ein Positionspapier erarbeitet, um die Finanzberatung zu verbessern und Verbraucher besser zu schützen. Dieses Positionspapier mit dem Titel „Consumer Protection and Investment Advisor, Financial Advisor and Financial Planning Compentency and Oversight in Europe“ soll unter anderem an verschiedene Europäische Institutionen und Verbände verschickt und auf der internationalen „Better Finance“-Konferenz, bei der ein verbesserter Anlegerschutz und eine bessere Finanzbildung im Mittelpunkt stehen, vorgestellt werden. „Einerseits wird eine gut durchdachte, langfristige und umfassende Finanzplanung angesichts der demografischen Entwicklung in Europa für die Menschen immer wichtiger“, sagt Professor Dr. Rolf Tilmes, Vorstandsvorsitzender des Financial Planning Standards Board Deutschland (FPSB Deutschland). „Andererseits stellen wir aber nicht nur für Deutschland immer wieder fest, dass Anlegerschutz, Finanzbildung und auch die Finanzberatung selbst oft ungenügend sind.“ Mit seiner Initiative will FPSB Europe mit konkreten Vorschlägen darauf hinarbeiten, dies zu verbessern.

 

 

FPSB Europe: Neues Positionspapier zum Verbraucherschutz

FPSB Europe als Zusammenschluss der europäischen FPSB Organisationen aus Irland, Großbritannien, Frankreich, den Niederlande, Österreich, Schweiz und Deutschland hat in den letzten Monaten eine gemeinsames Positionspapier zum Thema „Consumer Protection and Investment Advisor, Financial Advisor and Financial Planning Compentency and Oversight in Europe“ erstellt. Dieses Positionspapier wird u.a. an die Europäischen Institutionen und Verbände verschickt sowie auf der „Better Finance“-Konferenz am 3. Juli vorgestellt.

Ein wesentlicher Punkt ist u.a. die nachfolgende Forderung:

Um eine wirksame Unterstützung und einen wirksamen Schutz der Verbraucher im Bereich der Finanzdienstleistungen für Privatkunden zu gewährleisten, schlägt das Financial Planning Standards Board (FPSB) vor, dass Regulatoren, Verbraucherorganisationen und Berufsverbände in ganz Europa zusammenarbeiten, um:

  • Finanzplanung unter dem regulatorischen Regime zu integrieren,
  • anzuerkennen, dass CERTIFIED FINANCIAL PLANNER®-Professionals die Mindestkompetenzanforderungen für die Beratung in Anlagethemen, Versicherungsprodukten und Hypothekarkrediten nach der Richtlinie über Märkte für Finanzinstrumente (MiFID II), die Versicherung Vertriebsrichtlinie (IDD) und der Hypothekarkreditrichtlinie (MCD) erfüllen und überschreiten,
  • zu fordern, dass Finanzplanungen immer im Rahmen einer kundenseitigen Sorgfaltspflicht („Client-frist Duty of Care“) erstellt werden und
  • Finanzplaner durch eine berufsständische Zertifizierungsorganisation, die in enger Abstimmung mit nationalen Behörden arbeitet, zu beaufsichtigen.

Der FPSB schlägt deshalb vor, dass die europäischen Regulierungsbehörden, Verbraucherorganisationen und Berufsverbände, wie der FPSB, für einen wirksamen und dauerhaften Verbraucherschutz offene Kommunikationswege aufrechterhalten und darauf hinarbeiten sollten, dass die europäischen Rechtsvorschriften weiter ausgebaut werden:

  1. Schaffung eines Rahmens für die Anerkennung der Finanzplanung als eigenständige Berufspraxis, die direkt bzw. nicht reguliert werden kann,
  2. Sicherstellung hohen Kompetenzanforderungen an Finanzberater,
  3. Forderung und Überwachung umfassender und vollständiger Treuepflichten für diejenigen, die Finanzplanungs- und Beratungsleistungen erbringen und
  4. Delegation der kontinuierlichen Aufsicht von allen Finanzdienstleister mit Kundenkontakt an eine berufsständische Zertifizierungsorganisationen.

Das FPSB ist der Ansicht, dass die nationalen Finanzplanungsorganisationen mit ihren Kompetenzstandards, ihren Ethik-Richtlinien und ihren professionellen Standards eine Schlüsselrolle bei der Umsetzung, Anwendung und Erfüllung eines präzisen Rechts- und Verwaltungsrahmens auf nationaler Ebene spielen sollte

Warum die neue DIN-Norm für die Finanzanalyse so sinnvoll ist

DIN Norm 77230 soll bald veröffentlicht werden. FPSB Deutschland maßgeblich an der Entwicklung beteiligt. Verbraucher und Berater erhalten damit Mindeststandard für eine umfassende Finanzanalyse

Mehr verbindliche Standards – das ist eine häufig genannte Forderung hierzulande, um die Finanzberatung nachhaltig zu verbessern. Ein erster wichtiger Schritt auf dem Weg dorthin ist bald erreicht. Die „DIN Norm 77230 Basisanalyse für Privathaushalte“ dürfte noch in diesem Jahr in Kraft treten. „Wir begrüßen die neue Norm ausdrücklich“, sagt Professor Dr. Rolf Tilmes, Vorstandsvorsitzender des Financial Planning Standards Board Deutschland (FPSB Deutschland). „Denn der DIN-Standard definiert für Privatkunden einen Mindeststandard für eine umfassende Finanzanalyse. Damit soll sichergestellt werden, dass künftig in keiner Finanzberatung grundlegende Themen, wie etwa eine fehlende Haftpflichtversicherung, übergangen werden können.“ Der FPSB Deutschland hat von Anfang an intensiv bei der Entwicklung dieser Norm mitgearbeitet, um mit seiner Erfahrung als Zertifizierungsorganisation für ganzheitliche Finanzplanung die Qualität und den Verbraucherschutzaspekt der Norm zu unterstützen.

 

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