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Hier finden Sie die Pressemitteilungen des Financial Planning Standards Board Deutschland e.V.:
Der Bedarf an einer umfassenden und ganzheitlichen Nachfolge- und Generationenberatung nimmt hierzulande zu. Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht sind dabei wichtige Bausteine. Doch der Estate Planner muss im Beratungsprozess wichtige regulatorische Vorgaben beachten.
Es ist eigentlich ganz einfach und zudem klar gesetzlich geregelt: Mit Vorsorgevollmacht sowie Patientenverfügung können Bundesbürger vorausschauend ihren Willen dokumentieren, wenn sie selbst durch Krankheit oder Unfall nicht mehr dazu in der Lage sind, Entscheidungen zu treffen. „Doch unsere Beratungspraxis zeigt, dass sich viele Frauen und Männer nicht frühzeitig um diese Themen kümmern und sie beiseiteschieben“, berichtet Maximilian Kleyboldt, CFP®, Vorstand des Financial Planning Standards Board Deutschland e.V. (FPSB Deutschland).
Das zeigt auch eine Analyse des Uniklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) aus dem Jahr 2024. Demnach verfügt nur jeder zweite Intensivpatient in Deutschland über eine Vorsorgevollmacht oder eine Patientenverfügung. Und 39 Prozent der Befragten ohne Dokument haben sich noch nie Gedanken über diese Thematik gemacht, so die Studie. Das ist ein großes Versäumnis, schließlich können die genannten Dokumente in vielen Lebensbereichen sinnvoll sein – und sie können in jedem Alter notwendig werden, denn auch ein junger Mensch kann in die missliche Lage geraten, nicht mehr selbst entscheiden zu können.
Statt eines normalen Bankdepots können Anleger ihre Wertpapiere auch in eine Versicherungspolice einbringen – Das bietet etliche Vorteile, zum Beispiel steuerlicher Art, aber auch bei der Weitergabe des Vermögens – Es gilt dabei aber auch einiges zu beachten, weshalb professionelle Unterstützung empfehlenswert ist.
Ein Wertpapierdepot bei dem Kreditinstitut seiner Wahl zu halten, dürfte bei den meisten Anlegern der übliche und normale Weg sein, um sich langfristig ein Vermögen aufzubauen. „Es gibt aber dazu eine spannende und eher wenig bekannte Alternative, gerade für vermögende Kunden“, sagt Maximilian Kleyboldt, CFP® und Vorstand des Financial Planning Standards Board Deutschland e.V. (FPSB Deutschland). „Und zwar ein solches Wertpapierdepot oder Fonds im Rahmen einer Versicherung zu nutzen.“ Im Kern geht es also um Altersvorsorgelösungen mit regelmäßigem Sparen oder optimierter Kapitalanlagealternative.
Ohne Frage sind Lebens– und Rentenversicherungen beliebte Mittel zur Altersvorsorge, zur Depotanlageoptimierung, zur Nachfolgeoptimierung und zur Absicherung von Hinterbliebenen. „Versicherungslösungen eignen sich, um die individuellen Gestaltungswünsche des Kunden hinsichtlich Vermögen, Schenkungen und Nachlass einfach und gezielt umzusetzen“, erklärt Kleyboldt. „Sie zielen darauf ab, den Wohlstand über Generationen hinweg zu sichern, und die Kapitalanlagen können damit zusätzlich an Steuereffizienz, Flexibilität und Ertragschancen gewinnen“. Die Motive für entsprechende Versicherungslösungen, auch Fondpolicen genannt, sind folglich vielfältig.
Der europäische Dachverband der Finanzplaner EFPA, der hierzulande durch den FPSB Deutschland vertreten wird, wächst immer weiter – Die EFPA, die in diesem Jahr ihr 25-jähriges Jubiläum feiert, gilt als eine der größten und einflussreichsten Organisationen im Finanzsektor in Europa – Zusammen mit dem FPSB Deutschland ist die EFPA bestrebt, die Finanzbildung zu verbessern
Das sich derzeit wandelnde und mit vielen Unsicherheiten behaftete Umfeld stellt Anleger beim gezielten Vermögensaufbau vor zunehmende Herausforderungen. „Aus diesem Grund gewinnt eine qualitativ hochwertige Finanzplanung, die Anleger bei ihren komplexen finanziellen Entscheidungen professionell unterstützt, zunehmend an Bedeutung“, sagt Peter Asmussen, HonCFP® und EFPA Europe Vice Chairman.
Deshalb ist es eine gute Nachricht, dass die Zahl der zertifizierten Finanzplaner immer weiter wächst. Nach Angaben der in 13 europäischen Ländern aktiven European Financial Planning Association (EFPA), beläuft sich die Zahl der zertifizierten Experten inzwischen auf 101.400 Personen. Allein in den vergangenen zehn Jahren hat sich deren Zahl in etwa versechsfacht.
Diese Entwicklung war unter anderem auf regulatorische Fortschritte bei der Professionalisierung von Finanzdienstleistungen sowie auf die Einführung spezialisierter Zertifizierungen, wie dem EFPA ESG Advisor, bei dem Finanzexperten Schlüsselkompetenzen in Bezug auf Umwelt-, Sozial- und Governance-Faktoren (ESG) erlangen, zurückzuführen. „Der FPSB Deutschland, der die EFPA hierzulande vertritt, freut sich, Teil dieses Dachverbandes zu sein, der sich als einer der einflussreichsten und größten im europäischen Finanzsektor etabliert hat“, sagt Prof. Dr. Rolf Tilmes, Vorstandsvorsitzender des Financial Planning Standards Board Deutschland e.V. (FPSB Deutschland). „Das erklärte Ziel der Organisation ist ebenso wie das des FPSB Deutschland, die finanzielle Allgemeinbildung zu verbessern, aber auch an der Entwicklung eines regulatorischen Rahmens mitzuwirken, der das Umfeld für einen gezielten langfristigen Vermögensaufbau weiter verbessert“, so Tilmes weiter, der neben seiner Vorstandstätigkeit auch Academic Director Finance, Wealth Management & Sustainability Management an der EBS Executive School in Oestrich-Winkel ist.
Ein detaillierter finanzieller Überblick über die gesamte Familie ist bei einer professionellen Finanz- und Generationenberatung ein wichtiges Erfolgskriterium. Warum ein Genogramm das ideale Werkzeug dafür sein kann.
Man kennt es eigentlich aus der Mediation, der Therapie oder der systemischen Beratung: das Genogramm. Das grafische Werkzeug, das einem Stammbaum ähnelt, dient in erster Linie dazu, familiäre Beziehungen und Muster über mehrere Generationen hinweg darzustellen. Immer mehr wird das Genogramm aber auch in der professionellen Finanzplanung eingesetzt. Und das aus gleich mehreren Gründen.
„Ein Genogramm, also eine systemische Familienaufstellung zum Thema Finanzen und allen damit verbundenen Geldthemen, ist ein sehr wichtiges Instrument, um Klarheit in die finanzielle Situation zu bringen“, sagt Professor Dr. Rolf Tilmes, Vorstandsvorsitzender des Financial Planning Standards Board Deutschland e.V. (FPSB Deutschland). „Es kann hilfreich sein, um die individuelle Situation der gesamten Familie zu verstehen und langfristige Ziele zu definieren.“
Denn auf diese Weise erhält der Anleger einen detaillierten Überblick über die finanzielle Situation seiner Familienstruktur, inklusive Vermögen, Schulden, Einkommensquellen und monetären Verpflichtungen. Damit wird zum Beispiel das Vermögen genau beziffert und den jeweiligen Familienmitgliedern zugeordnet. „Eine solche Übersicht ist auch nützlich, um familiäre Muster zu erkennen, wie zum Beispiel wiederkehrende finanzielle Verhaltensweisen oder Erbschaftsregelungen. So kann man besser planen, wie man zukünftige finanzielle Herausforderungen meistert oder Vermögen aufbaut und weitergibt“, so Tilmes weiter.
Die Regelung des eigenen Erbes ist in der Regel ein komplexer Prozess, der strategische und emotionale Herausforderungen mit sich bringt. Aber die meisten Deutschen beschäftigen sich nur sehr ungern mit dem Thema. Warum das ein – möglicherweise auch sehr kostspieliger – Fehler ist.
Der Anlass, sich mit dem Thema Erbschaft zu beschäftigen, ist in der Regel ein trauriger. Laut einer Studie des Instituts für Demoskopie Allensbach im Auftrag der Deutschen Bank von Ende 2024 wird über das Erbe am ehesten nach Schicksalsschlägen gesprochen. Demnach ist für 39 Prozent der Deutschen die schwere Erkrankung eines Angehörigen oder Freundes der Hauptgrund, sich über das eigene Testament Gedanken zu machen - und für 28 Prozent ist es ein Todesfall im nahen Umfeld.
Dass die Bereitschaft, sich mit dem Thema Erbschaft zu befassen, gering ist, zeigt ein weiteres Ergebnis der Umfrage: Nur 35 Prozent der potenziellen Erblasser in Deutschland haben überhaupt ein Testament verfasst. „Schweigen und aufschieben ist aber die schlechteste Lösung“, sagt Maximilian Kleyboldt, CFP®, und Vorstand des Financial Planning Standards Board Deutschland e.V. (FPSB Deutschland). Er rät dazu, sich frühzeitig um die eigene Vermögens- und Nachlassplanung zu kümmern.