Dienstag, 01 August 2017 08:03

EU-Rente – warum sie über das wirkliche Problem hinwegtäuscht

Dass die gesetzliche Vorsorge für das Alter in Europa nicht ausreicht, ist weithin bekannt. Darauf will die Europäische Kommission nun mit dem paneuropäischen Altersvorsorgeprodukt PEPP (Pan European Pension Product) reagieren. „Das ist sicher ein richtiger Schritt, um mehr EU-Bürger dazu zu bringen, sich für das Alter finanziell abzusichern“, urteilt Professor Dr. Rolf Tilmes, Vorstandsvorsitzender des Financial Planning Standards Board Deutschland (FPSB). „Allerdings darf man nicht vergessen, dass es hier um Standardprodukte geht, die nicht für jeden Anleger gleichermaßen passen.“ Der Experte sieht deshalb mehr Bedarf darin, die unabhängige Finanzplanung und -beratung zu stärken. Denn mit professioneller Unterstützung von Finanzplanern wie den vom FPSB zertifizierten Certified Financial Planer (CFP®-Professionals) könnten sich Anleger viel besser den eigenen Bedürfnissen entsprechend absichern.