Neue Regelung zur Verlustverrechnung – Vorsicht beim Einsatz von Termingeschäften

Viele Privatanleger nutzen Termingeschäfte zur Absicherung ihres Portfolio – Durch eine neue Steuervorschrift kann das sehr teuer werden – Anleger sollten Handlungsbedarf in ihren Portfolios professionell überprüfen lassen

In der privaten Vorsorge geht angesichts der anhaltend niedrigen, zum Teil negativen Zinsen heute ohne Aktien nichts mehr. Diese Botschaft scheint auch bei immer mehr Bundesbürgern anzukommen. Laut dem Deutschen Aktieninstitut besaßen im vergangenen Jahr 12,4 Millionen Menschen hierzulande direkt oder indirekt, also über Fonds oder ETFs, Aktien. Das waren 28 Prozent mehr als im Vorjahr. Für jenen Teil der Anleger, die direkt in Aktien investiert sind, kann es dabei eine hilfreiche und sinnvolle Strategie sein, die Aktienpositionen im Portfolio durch den Einsatz von Termingeschäften bzw. Derivaten vorübergehend abzusichern.

Doppelbesteuerung der Rente – warum sich nachrechnen lohnt

Hält der Fiskus bei Ruheständlern zweimal die Hand auf? Diese Streitfrage beschäftigt derzeit die Gerichte.

Kommen die Richter zu dem Ergebnis, dass dies aufgrund der Umstellung auf die nachgelagerte Besteuerung der gesetzlichen Altersbezüge der Fall ist, dann können Rentner unter Umständen Geld vom Staat zurückbekommen. Dies betrifft vor allem jene Ruheständler, die erst in den kommenden Jahren bis 2040 in Rente gehen werden. Allerdings kann es auch bei jenen Menschen, die in den vergangenen Jahren das Arbeitsleben hinter sich gelassen haben, schon zu einer Doppelbesteuerung kommen. „Und in manchen Fällen dürfte es durchaus um einige Tausend Euro gehen“, sagt Professor Dr. Rolf Tilmes, Vorstandsvorsitzender des Financial Planning Standards Board Deutschland e.V. (FPSB Deutschland). „Der Haken ist allerdings zum einen, dass die Berechnung dazu äußerst komplex ist. Zum anderen müssen Rentner, die glauben, dass das bei ihnen der Fall ist, auch Vorkehrungen treffen.“ Deshalb kann es sich lohnen, sich bei den vom FPSB Deutschland zertifizierten CERTIFIED FINANCIAL PLANNERN® (CFP®) professionelle Unterstützung zu holen. Sie können dabei helfen, festzustellen, ob möglicherweise eine Doppelbesteuerung vorliegt und wertvolle Tipps geben, was Betroffene tun müssen, um den womöglich zu viel gezahlten Steuerbetrag zurückzuerhalten. 

Corona und die Langzeitfolgen: FPSB warnt vor unterschätzten Pflegerisiken

Die Sorge vor langanhaltenden Beeinträchtigungen durch Covid-19 bleibt – Gleichzeitig unterschätzen die Bundesbürger, wie viel Geld Pflege kostet – FPSB rät: Pflegekosten müssen fester Bestandteil der Finanzplanung sein

Rund 2,7 Millionen - so viele Menschen haben sich laut dem Robert-Koch-Institut seit Beginn der Pandemie in Deutschland mit dem Corona-Virus infiziert. Die meisten davon gelten zwar als genesen. Doch Experten warnen, dass die Langzeitfolgen der Erkrankung noch immer drastisch unterschätzt würden.

FPSB erstellt Praxisleitfaden für die Finanzberatung schutzbedürftiger Personen

Warum ein besonders geschulter Umgang für Kunden mit Dispositionen im Finanzplanungsprozess wichtig ist – Praxisleitfaden soll bestehende Vorschriften ergänzen und eine Orientierungshilfe bieten

Es ist vielfach noch ein Tabuthema: Wie sollen Finanzberater mit Kunden umgehen, die rechtlich zwar als entscheidungsfähig gelten, tatsächlich aber aus verschiedenen Gründen und individuellen Umständen besondere Unterstützung benötigen? Ein Tabuthema ist es auch deshalb, weil die Gefahr besteht, dass diese schutzbedürftigen Personen aufgrund individueller Dispositionen möglicherweise anfällig sind für finanzielle Nachteile oder gar finanziellen Missbrauch.

 

Dienstag, 16 März 2021

FPSB weiter auf Wachstumskurs

FPSB weiter auf Wachstumskurs

Mehr als 192.000 zertifizierte Finanzplaner weltweit - Bedarf an gut durchdachter Beratung steigt - CFP® als globales Gütezeichen für Exzellenz in der privaten Finanzplanung

Das Wachstum geht weiter: Die Zahl der zertifizierten Finanzplaner, der so genannten CERTIFIED FINANCIAL PLANNER® (CFP®) ist im vergangenen Jahr weltweit erneut gestiegen. Wie das Financial Planning Standards Board Ltd. (FPSB), der weltweite Zusammenschluss aller nationalen CFP®-Organisationen jetzt mitteilte, waren Ende 2020 weltweit 192.762 Professionals registriert. Das bedeutet gegenüber dem Vorjahr ein Anstieg von 2,5 Prozent oder in absoluten Zahlen ausgedrückt: 4.658 CFP®-Professionals zusätzlich, die sich um die finanziellen Belange der Verbraucher kümmern.

Weltfrauentag 2021: Warum Finanzplanung für Frauen so wichtig ist

Noch immer gilt die Finanzbranche als Männerdomäne. Dies ist bei Banken und Versicherungen, aber auch in der Finanzberatung und Finanzplanung gleichermaßen zu beobachten. Nur rund 15 Prozent der Zertifikatsträgerinnen und -träger des Financial Planning Standards Board Deutschland e.V. (FPSB Deutschland) sind weiblich. Aber die Situation hat sich in den letzten Jahren durchaus positiv verändert – wenn auch langsam. Der FPSB Deutschland nimmt den Weltfrauentag zum Anlass, Entwicklungen und Chancen genauer zu betrachten und die Finanzplanung von Frauen für Frauen zu stärken. 

Standesregeln: Wie der FPSB Deutschland höchste Qualität in der Finanzberatung  sicherstellt

Immer wieder kommt es im Rahmen der Finanz- und Anlageberatung zu Fällen von Qualitätsmängeln, Falschinformationen oder sogar Betrug. Schätzungen kommen zu dem Ergebnis, dass dies bei Anlegern hierzulande Verluste in Milliardenhöhe verursacht. „Das kostet den Kunden nicht nur viel Geld und geht zu Lasten ihrer Altersvorsorge, sondern führt auch zu einem Imageschaden für die gesamte Finanzbranche“, sagt Professor Dr. Rolf Tilmes, Vorstandsvorsitzender des Financial Planning Standards Board Deutschland e.V. (FPSB Deutschland). „Und das wiederum verhindert, dass sich die Menschen mit dem Thema der finanziellen Vorsorge und der Finanzplanung überhaupt beschäftigen.“ Der Verband der Finanzplaner in Deutschland achtet deshalb in besonderem Maße darauf, dass die von ihm ausgebildeten Zertifikatsträger, dazu zählen CERTIFIED FINANCIAL PLANNER® (CFP®), CERTIFIED FOUNDATION & ESTATE PLANNER (CFEP®) , CGA® CERTIFIED GENERATIONS ADVISOR und EFPA European Financial Advisor® EFA, nicht nur eine Ausbildung auf höchstem Niveau genießen, sondern auch dazu verpflichtet sind, ihr Wissen laufend auf dem neuesten Stand zu halten und das Kundeninteresse an erste Stelle zu stellen. Grundlage dieses Ansatzes sind die so genannten Ethik- und Standesregeln des FPSB Deutschland. Sie stellen sicher, dass Kunden bei einem Zertifikatsträger tatsächlich individuell und qualitativ hochwertig beraten werden.

FPSB Deutschland reagiert mit neuem Zertifikat auf stark steigenden Beratungsbedarf bei der privaten Vermögensnachfolge

Zwischen 2015 und 2024 sollen laut dem Deutschen Institut für Altersvorsorge rund 2,1 Billionen Euro vererbt werden. Und in 23 Prozent der Erbfälle geht es um Summen in Höhe von 250.000 Euro und mehr, wobei Struktur und Komplexität der Erbmasse immer weiter zunehmen. „Gleichzeitig aber stellen wir immer wieder fest, dass sich viele Menschen hierzulande noch gar keine oder kaum Gedanken über das Thema Vererben gemacht haben“, informiert Professor Dr. Rolf Tilmes, Vorstandsvorsitzender des Financial Planning Standards Board Deutschland e.V. (FPSB Deutschland) und folgert: „Wir gehen deshalb davon aus, dass der Beratungsbedarf bei der Vermögensweitergabe in den kommenden Jahren massiv zunehmen wird.“ Auf diesen steigenden Bedarf hat der FPSB Deutschland, der Verband der Finanzplaner, reagiert und bietet mit dem CGA® CERTIFIED GENERATIONS ADVISOR ein neues Gütesiegel im Generationenmanagement an. Das Zertifikat bildet die erste Stufe zur Zertifizierung zum CERTIFIED FOUNDATION AND ESTATE PLANNER. „Wir arbeiten damit weiter aktiv an einer Verbreiterung der Zertifikatebasis und wollen dem steigenden Bedarf an einer qualifizierten Beratung im Bereich der Vermögensnachfolge durch entsprechende Ausbildungsvorgaben gerecht werden“, erklärt Tilmes weiter.

Gut diversifiziertes Aktiendepot statt vermeintliche Kursraketen

Die Auswertung der Deutschen Börse spricht Bände: Zu den nach Börsenumsatz am meisten gehandelten Aktien im Jahr 2020 gehörten Titel wie Biontech, der Brennstoffzellenhersteller Ballard Power Systems oder das norwegische Wasserstoff-Unternehmen Nel ASA. Die Aussicht auf das schnelle Geld lockt offenbar. Und immer mehr Menschen hierzulande machen dabei mit. Der deutliche Anstieg der Depots bei Banken und Online-Brokern bestätigt diesen Trend. „So begrüßenswert das zunehmende Interesse an Aktien der Bundesbürger auch ist: Die Gefahr, dass unerfahrene Anleger auf die Nase fallen, ist groß“, warnt Professor Dr. Rolf Tilmes, Vorstandsvorsitzender Financial Planning Standards Board Deutschland e.V. (FPSB Deutschland). Statt einseitig auf vermeintliche Überflieger-Aktien und Hype-Themen wie Wasserstoff zu setzen, sollten sich gerade Neueinsteiger lieber ein breit diversifiziertes Depot aufbauen. Professionelle Hilfestellung bieten hier die vom FPSB Deutschland zertifizierten CERTIFIED FINANCIAL PLANNER® (CFP®).

FPSB vergibt 69 neue Zertifikate - Zertifizierungen des FPSB Deutschland sind wichtiges Gütesiegel für qualitativ hochwertige Finanz- und Nachfolgeplanungen

Neuer Qualitätsschub für die ganzheitliche Finanzplanung in Deutschland: Die Zahl der zertifizierten Finanzplaner steigt weiter an. In einer digitalen Feierstunde hat der Financial Planning Standards Board Deutschland e.V. (FPSB Deutschland) heute insgesamt 69 neue Zertifizierungen zum CERTIFIED FINANCIAL PLANNER® (CFP®), zum CERTIFIED FOUNDATION AND ESTATE PLANNER (CFEP®) sowie zum European Financial Advisor EFA® verliehen. „Seit unserer Gründung im Jahr 1997 wachsen wir kontinuierlich. Die Finanzberater erkennen, dass Qualifikation das zentrale Element für Erfolg in der Beratung ist“, erklärte Professor Dr. Rolf Tilmes, Vorstandsvorsitzender des FPSB Deutschland. „Wir freuen uns über das anhaltend starke Interesse der Finanzberater und Finanzplaner an den Zertifizierungen. Sie sind ein globales Symbol für hervorragende Finanzplanung.“

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